Am vergangenen Sonntag wurde Michael Niekämper, Pastor und stellvertretender Pfarrer der Propsteipfarrei St. Ludgerus, in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet.
Viele Menschen waren zur Verabschiedung im Rahmen eines Festgottesdienstes nach St. Markus gekommen, um auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken, Danke zu sagen und gute Wünsche für den neuen Lebensabschnitt mitzugeben.
Mit seiner warmherzigen, offenen und unkomplizierten Art war er für viele Menschen sehr nahbar und ein wichtiger Seelsorger. Die Anliegen der Menschen haben ihn bewegt. Seine Zugewandtheit, seine Erfahrung und seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Ideen in die Tat umzusetzen, wurden von Kolleginnen und Kollegen sowie von zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern besonders geschätzt.
Ein Gedanke von Michael Niekämpers persönlicher Ansprache bleibt besonders in Erinnerung: Er bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen, die durch Ihr Mittun so vieles möglich machen und stellte das „Einfach Machen“ heraus.
„Es gibt eine Idee, es kommen Menschen zusammen, prüfen die Idee – und dann wird es einfach gemacht.“
Mit diesem Einfach Machen war kein unüberlegtes Handeln gemeint, sondern die Bereitschaft, gute Ideen nicht nur zu besprechen, sondern gemeinsam in die Tat umzusetzen. Menschen zusammenzubringen, Möglichkeiten zu erkennen und Vorhaben mit Mut und Pragmatismus anzugehen. Das hat Michael Niekämper als Pastor selbst gelebt.
Beim anschließenden Empfang nutzten noch zahlreiche Menschen die Gelegenheit für persönliche Gespräche, gemeinsame Erinnerungen und gute Wünsche.
Für seinen langjährigen und engagierten Dienst gilt Michael Niekämper ein herzlicher Dank!
Sein Wirken, seine Nähe zu den Menschen und sein Einsatz werden in guter Erinnerung bleiben.
Für den vor ihm liegenden Lebensabschnitt wünschen wir ihm Gesundheit, Freude, erfüllende Begegnungen, ausreichend Zeit für alles, was bisher vielleicht zu kurz gekommen ist und Gottes reichen Segen.
Möge er auch im Ruhestand viele gute Ideen haben, Menschen finden, die sie mit ihm teilen – und manches weiterhin einfach machen.




