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Weiterhin Verzicht auf öffentliche Messfeiern

Nach mehr als sechs Wochen können seit dem 1. Mai 2020 wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden. Angesichts der nach wie vor bestehenden Gefahr durch das Corona-Virus gibt es für diese Feiern jedoch große Einschränkungen. Auch in der Propsteipfarrei St. Ludgerus sei intensiv diskutiert worden, wie unter Beachtung des Gesundheitsschutzes das gottesdienstliche Leben wieder aufgenommen werden könne, so Propst Jürgen Schmidt. "Dabei werden wir in der gegenwärtigen und wenig kalkulierbaren Situation nur vorsichtige Schritte gehen können. Sicher wird es noch eine ganze Weile dauern, bis wir uns wieder gemeinsam zu größeren Eucharistiefeiern versammeln können. Wir sind noch weit entfernt von gewohnten und unbeschwerten Gottesdiensten."

 

Deshalb habe man im Pastoralteam und nach Rücksprache mit Vertretern des Pfarrgemeinderates und Kirchenvorstandes überlegt, frühestens in der zweiten Hälfte des Monats Mai mit kleinen Wort-Gottes-Feiern zu beginnen, heißt es in dem Brief von Propst Schmidt weiter. Das setze notwendige Schutz- und Hygienekonzepte voraus - und diese Vorbereitungen benötigten Zeit. 

 

Auf öffentliche Messfeiern soll bis auf weiteres verzichten werden. Dazu hätte sich alle Pfarreien in Essen entschlossen. Schmidt: "Maßgeblich für diese Entscheidung war vor allem die Frage, ob unter den aktuell geltenden Sicherheitsbestimmungen überhaupt eine würdige Eucharistiefeier möglich ist. Die Plätze sind begrenzt, der gemeinsame Gesang ist verboten, das Tragen von Masken wird empfohlen. Ein gelöstes Miteinander, wie wir es sonst aus unseren Gottesdiensten kennen, wäre kaum möglich."

 

Foto: Nicole Cronauge

 

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Brief Propst Jürgen Schmidt 010520
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