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Aschermittwoch

Ein Kreuz aus Staub, das am Aschermittwoch auf die Stirn der Kirchgänger gezeichnet wird. Gewonnen wird der Staub aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres. Das Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen, symbolisiert die Bereitschaft zu Umkehr und Buße und zugleich die Hoffnung der Christen auf die Auferstehung.Zur Eröffnung der österlichen Bußzeit sind die Gläubigen der Pfarrei St. Ludgerus am Aschermittwoch, 26. Februar 2020, um 19:00 Uhr zu einem zentralen Gottesdienst Inder  Basilika St. Ludgerus eingeladen. Während der Eucharistiefeier wird auch das Aschenkreuz ausgeteilt. 

An diesem Tag werden in den Gemeinden nur die Schul- und Seniorengottesdienste gefeiert; alle übrigen Gottesdienste entfallen. (Nicole Cronauge | Bistum Essen)

 

Stichwort: Aschermittwoch

Seit dem 6. Jh. bildet der Mittwoch vor dem sechsten Sonntag vor Ostern (früher: Invocabit) den Auftakt zur österlichen Fastenzeit. Unter Einbeziehung von Karfreitag und Karsamstag und unter Auslassung der Sonntage ergeben sich 40 Fastentage vor dem höchsten christlichen Feiertag Ostern, dem Gedächtnis an die Auferstehung Christi. Der Aschermittwoch erhielt seinen Namen, weil in der Alten Kirche die Büßer an diesem Tag öffentlich mit Asche bestreut wurden. Nach der Einstellung der öffentlichen Buße lässt sich seit dem 10. Jh. die Austeilung des Aschenkreuzes an diesem Tag nachweisen. Der Aschermittwoch ist wie der Karfreitag in der kath. Kirche ein strenger Fast- und Abstinenztag, d.h. den Gläubigen ist geboten, neben einer kleinen Stärkung morgens und abends nur eine Hauptmahlzeit zu sich zu nehmen. Fleisch soll an diesem Tag nicht gegessen werden. Der Aschermittwoch hat viele Aliasnamen: »Erster Tag (Mittwoch) in der Fasten « oder »Macherdag (in der Vasten)« (Rheinland), »dies quadragesimale« oder nach der Aschenweihe »Exaudi nos domine«. Nach der klassischen Fastenspeise heißt er auch »Heringstag«. Siehe auch: Aschermittwoch der Künstler, Sozialpolitischer Aschermittwoch. (aus: M. Hubert / U. Lota:  Katholisch A-Z. Das Handlexikon. Freiburg 2009)

 

Stichwort: Aschenkreuz

Ein Kreuz aus Staub, das am Aschermittwoch auf die Stirn der Kirchgänger gezeichnet wird. Gewonnen wird der Staub aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres. Das Aschenkreuz erinnert an die Vergänglichkeit des Menschen, symbolisiert die Bereitschaft zu Umkehr und Buße und zugleich die Hoffnung der Christen auf die Auferstehung. (aus: M. Hubert / U. Lota:  Katholisch A-Z. Das Handlexikon. Freiburg 2009)